(Symbolfoto: Shutterstock)
Coronavirus
Region|25.03.2020 (Aktualisiert am 25.03.20 15:58)

St. Gallen: Standorte der Konsultationszentren zur Entlastung der Ärzte sind bestimmt

ST. GALLEN - Die Regierung des Kantons St.Gallen hat den Bau von drei regionalen Konsultationszentren in Auftrag gegeben und die Standorte bestimmt. Diese sollen in Sargans, Rapperswil-Jona und St. Gallen entstehen. Während sich für die Bevölkerung am Ablauf bei Symptomen nichts ändert, sollen die Zentren die Ärzteschaft entlasten.

(Symbolfoto: Shutterstock)

ST. GALLEN - Die Regierung des Kantons St.Gallen hat den Bau von drei regionalen Konsultationszentren in Auftrag gegeben und die Standorte bestimmt. Diese sollen in Sargans, Rapperswil-Jona und St. Gallen entstehen. Während sich für die Bevölkerung am Ablauf bei Symptomen nichts ändert, sollen die Zentren die Ärzteschaft entlasten.

Wie die Regierung des Kantons St. Gallen mitteilt, hat der kantonale Führungsstab die Standorte für die Konsultationszentren festgelegt: Sie werden in St.Gallen, Sargans und Rapperswil-Jona in diesen Tagen aufgebaut. Die Konsultationszentren können jedoch nur mit einer ärztlichen Überweisung aufgesucht werden, unterstreicht die Regierung.

Ärzte entlasten

Für Betroffene bleibe der Ablauf gleich: Personen, die schwere Symptome zeigen oder zu der besonders gefährdeten Gruppe gehören, melden sich zuerst telefonisch beim Hausarzt an. Falls aus Sicht der Ärzteschaft eine Konsultation notwendig ist, werde der Hausarzt die Betroffenen bei einem Konsultationszentrum anmelden, falls die Praxis keine weiteren Patienten aufnehmen kann. Anschliessend erhalte die betroffene Person einen Termin in einem Konsultationszentrum. Der medizinische Lead liegt beim Gesundheitsdepartement.

In Sportzentren und auf Olma-Gelände

Die drei Konsultationszentren werden laut Regierungauf dem Areal der Olma-Messen St.Gallen, im Sportzentrum Riet in Sargans und im Sportzentrum Grünenfeld in Rapperswil-Jona in Betrieb genommen. Geschultes Personal wird am 31. März 2020 den regulären Betrieb in den drei Zentren aufnehmen. Zutritt erhält nur, wer vorgängig durch die Hausärztin angemeldet wurde und sich ausweisen kann. "Wer ohne Terminreservation vor Ort erscheint, kann nicht behandelt werden", betont die Kantonsregierung weiter und dankt der Bevölkerung für die Einhaltung der Vorgaben.

(red/pd)

Teile diesen Artikel mit deinen Freunden

Nächster Artikel
Wirtschaft
Region|25.03.2020 (Aktualisiert am 25.03.20 21:24)
Bank Linth beteiligt sich an Programm zu Überbrückungskrediten