Nach etlichen Jahren hat sich Tina Weirather dafür entschieden, als Spitzensportlerin zurückzutreten. (Foto: MZ)
Sport
Liechtenstein|25.03.2020 (Aktualisiert am 25.03.20 17:48)

Feierabend - Tina Weirather tritt zurück!

PLANKEN - Das war's! Tina Weirather (30) gibt ihren Rücktritt bekannt und beendet ihre Karriere als aktive Spitzensportlerin. Eine Entscheidung, die der Planknerin alles andere als leicht gefallen ist, sich in den letzten Tagen aber verfestigte.

Nach etlichen Jahren hat sich Tina Weirather dafür entschieden, als Spitzensportlerin zurückzutreten. (Foto: MZ)

PLANKEN - Das war's! Tina Weirather (30) gibt ihren Rücktritt bekannt und beendet ihre Karriere als aktive Spitzensportlerin. Eine Entscheidung, die der Planknerin alles andere als leicht gefallen ist, sich in den letzten Tagen aber verfestigte.

"Ich habe mich schon auf die nun beendete Saison darauf vorbereitet, als ob es meine letzte wäre. Dafür habe ich hart trainiert, so hart wie noch nie zuvor. Ich war 15 Jahre im Weltcup dabei, das ist eine lange Zeit. Und ich hatte immer geplant, nicht länger als bis 30 zu fahren. Dazu kamen viele Verletzungen - deswegen musste ich schon abwägen. Aber im letzten Jahr wäre ich zum Beispiel noch nicht bereit gewesen, aufzuhören. Wenn ich 2019 allerdings die Super-G-Kugel zum dritten Mal gewonnen hätte, hätte es auch sein können, dass ich da schon aufgehört hätte", erklärte Weirather gegenüber dem "Volksblatt" ihre Entscheidung.

Haben jetzt mehr Freizeit zusammen: Tina Weirather und Fabio Nay. (Foto: MZ)

Einzig die Tatsache, dass sie keine "Abschiedsrennen" hatte, ärgert Weirather ein bisschen. "Das war schade, dass es kein Weltcup-Finale gab und ich so um mein letztes Rennen gebracht wurde. Da gab es schon einmal den Moment, dass ich überlegte, weiterzufahren. Aber: Die Zeit ist einfach vorbei, ich bin ausgebrannt und müde!"

Kein Grund für den Rücktritt ist das Privatleben. Da steht ihr Lebensgefährte Fabio Nay zur Seite. Aber auch er war von Weirathers Entscheidung, nach einem langen Spaziergang, überrascht. "Es war mir immer heilig, dass meine Beziehung meine Karriere nicht beeinflusst. Fabio hat mich da immer unterstützt. Und auch Kinder sind jetzt nicht sofort geplant", muss die Planknerin lachen.

Jetzt freut sich die Olympiadritte von 2018 aber erst einmal auf die "freie Zeit" und die Tatsache, dass sie sich in Zukunft nicht mehr an Trainingspläne halten muss. "Was ich nun mache, weiss ich allerdings noch nicht. Fix werde ich mit der LGT und UNICEF weiterarbeiten. Aber ich muss mich neu orientieren in den kommenden Monaten. Sicher ist aber: Eine neue Sportkarriere werde ich nicht anstreben."

Alles zum Rücktritt von Tina Weirather lesen Sie in der Donnerstagsausgabe des "Volksblatts".

(mm)

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